Wer eine Sprache möglichst intensiv und schnell lernen möchte, entscheidet sich meist für eine Sprachreise. In der Regel übernachten die Teilnehmer solcher Reisen in einer Ferienwohnung innerhalb einer Gastfamilie und genießen daher nicht nur den Vorteil des täglichen Unterrichts, sondern finden auch direkt Kontakt zur einheimischen Bevölkerung.
Der Unterricht ist Pflicht
Beliebt und weit verbreitet sind Sprachreisen nach Spanien, Malta und England. Wer etwas mehr Geld zur Verfügung hat, kann zum Erlernen des englischen Sprache aber auch eine Sprachreise in die USA oder nach Australien machen. Was alle Sprachreisen gemeinsam haben, ist der organisierte Unterricht. Die Gestaltung und der zeitliche Umfang hingegen ist meist Sache der jeweiligen Sprachschule. In einigen Schulen ist es durchaus üblich, dass die “Schüler” nur am Vormittag betreut und damit auch unterrichtet werden. Meist endet dieser Pflichtteil aber bereits gegen 12 Uhr und der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Diese Freiheiten nutzen natürlich nicht alle Teilnehmer zum Erlernen der Fremdsprache, sondern kommen so schnell in Versuchung, ihre freie Zeit stattdessen am Strand zu verbringen. Zwar ist der Unterricht Pflicht, allerdings sollte man sich für sich selbst oder für das eigene Kind immer informieren, wie lange täglich überhaupt unterrichtet wird.
Freizeit kann auch Lernzeit sein
Selbst wenn das verpflichtende Lernen am Vormittag bereits beendet ist, muss das nicht bedeuten, dass nicht auch der Urlaub am Nachmittag hilfreich sein kann. Solange man dort in Kontakt mit Einheimischen kommt und die Fremdsprache auch wirklich sprechen muss, ist gegen die freie Zeit nichts einzuwenden. Im Gegenteil: Gerade Jugendliche genießen bei einer Sprachreise auch die Stunden, die dem Urlaub dienen und sprechen die neue Sprache dann auch freiwillig und gerne. So bekommen sie eine positive Haltung und automatisch Lust Neues zu lernen. Eine Sprachreise macht vermutlich ohnehin nur dann viel Spaß, wenn etwas Urlaub kombiniert wird mit dem motivierten Lernen. Sonst könnte man ja auch gleich von zu Hause aus die Sprache lernen. Das Entdecken der Stadt oder des Landes gehört bei einer Sprachreise einfach mit dazu.
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