Sprachreisen sind eine wunderbare Möglichkeit, fremde Länder, Kulturen, Menschen und natürlich Sprachen kennenzulernen. Ob als Austauschjahr, Work & Travel oder Au Pair in oder nach der Schulzeit oder als kurzes Sprachcamp in den Ferien oder zwischen zwei Jobs: Sprachreisen bieten sich für alle an, die Zeit und Lust haben, eine fremde Sprache zusammen mit Einheimischen und im Alltag zu lernen, fern ab vom (kalten) Deutschland und der Theorie des Klassenraumes. Doch nachdem die Fragen des Wohin?, Wie lange? und Womit? beantwortet sind, sollte sich während der Vorbereitungen auch die Frage nach dem Mit wem? stellen: Sollte man die Sprachreise lieber allein oder in der Gruppe antreten?

Vor- und Nachteile von Sprachreisen allein

Tritt man seine Sprachreise allein an, ergeben sich daraus viele Vor-, aber auch Nachteile. Zu einem erlebt man die Reise intensiver und schließt schneller Freundschaften mit Einheimischen, wenn man niemanden “mitbringt”; da man so gezwungen ist, anderweitig soziale Kontakte zu suchen. Außerdem kann so die Sprache leichter und besser gelernt werden, weil niemand dabei ist, mit dem man sich in seiner Muttersprache unterhalten kann.

Größter Nachteil ist die Sicherheit. Gerade bei Reisen in Länder mit nicht-europäischen Sicherheitsstandards ist mindestens eine weitere Person als Begleitung angebracht. Als Gruppe tritt man sicherer auf und wird nicht so leicht Opfer von Verbrechen. Die Menschenkenntnis vieler in Bezug auf neue Kontakte ist ein besseres Urteil als die einer einzelnen Person.

Vor- und Nachteile einer Sprachreise in der Gruppe

In Gruppen zu reisen macht Spaß: Man ist nicht allein in dem fremden Land, man kann sich mit Gleichgesinnten über zum Beispiel Heimweh austauschen und bei der Suche nach einer Unterkunft (zum Beispiel in einem Apartment) können die Kosten geteilt werden. Bei Problemen mit der Sprache kann sich die Gruppe gegenseitig helfen und auch beim Lernen unterstützen.

Allerdings tritt man Einheimischen gegenüber als geschlossene Gruppe auf, haben diese weniger Lust, Kontakt aufzunehmen. Man ist überall bekannt als “die Deutschen” und bleibt unter sich, was den Erfolg der Reise erheblich beeinträchtigen kann.

Bild: Andrey Kiselev – Fotolia

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